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Piringsdorf

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Piringsdorf


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Ein herzliches Willkommen im Korbflechterdorf!

Wieso eigentlich Korbflechterdorf?

Schon vor über 150 Jahren hielt der Chronikschreiber fest, daß die Piringsdorfer Männer im Winter Körbe flochten, und dies nicht nur für den Eigenbedarf, wie es ja im westungarischen Raum eigentlich überall üblich war, sondern um diese auch weiterzuverkaufen. Noch Jahrzehnte später verkauften Wanderhändler viele Körbe aus Piringsdorf. In Zeiten großer wirtschaftliche Not nach den Enden der beiden Weltkriege, als sich in anderen Dörfern viele Männer und auch Frauen als Saisonarbeiter außer Landes verdingten, konnten sich die Piringsdorfer Korbflechter mit dieser Arbeit vor dem größten Elend bewahren. Und diese Tradition wird auch heute noch fortgesetzt, auch in unserer Zeit werden noch Buckelkörbe von einigen Männern unserer Gemeinde hergestellt, die Frauen stellen "Strohsimperl" her.

Das Gestell aus Rotbuchenholz, das Flechtwerk aus Haselnuß oder aus Kastanienschößlingen angefertigt, konnte der "Kouri", der große Korb für Streu und Futter und das "Kieawl", der Buckelkorb, bei größter Beanspruchung ein Jahrzehnt und mehr gute Dienste leisten; er konnte auch ausgebessert werden, sollte er einmal schadhaft geworden sein. Um einen Korb dieser Qualität herzustellen, sind Handfertigkeit, Kraft, Augenmaß und die richtigen, meist selbst angefertigten Werkzeuge und Hilfsmittel notwendig, und nicht zuletzt Geduld; die Vorbereitungsarbeiten können sich, je nach Beschaffenheit des Holzes, sogar über Monate hinziehen. Stellten Körbe früher verhältnismäßig billige Arbeitsbehelfe dar, haben sie heute für die landwirtschaftlichen Betriebe kaum noch Bedeutung. Aber als Produkt einer alten überlieferten Handwerkskunst werden sie wieder hoch geschätzt.

Aus Kornstroh stellen die Frauen, wie seit vielen Generationen überliefert, die "Simperl" her. In das Simperl wurde der fertige Brotteig zum "Gehen" gelegt, ehe er in den Backofen gelangte. Neben der Verwendung als Brotsimperl diente das Strohkörbchen als Behälter für Eier, Obst, Körnerfutter und vieles Andere, so wurden beispielsweise auch Bienenkörbe aus Stroh geflochten.

Einigen wenigen Männern und Frauen ist es zu verdanken, daß die Flechtkunst in unserer Gemeinde noch weiterlebt, von diesen wird sie - wie es schon von altersher der Brauch war - an die Jungen weitergegeben.

Das "Flechtmuseum" dokumentiert diese alte Tradition des Korbflechtens und ist derzeit in den Schauräumen der Fa. Böhm-Korbwaren untergebracht (Besichtigungen und Schauvorführungen nach tel. Vereinbarung, Tel. 02616/8701). Auch Flechtkurse werden von der Fa. Böhm angeboten.

Wenn Sie Näheres über die Herstellung von Buckelkörben und Simperln wissen möchten, besuchen Sie unsere Bildergalerie (Korbflechterdorf), wo eine umfangreiche Fotodokumentation über die Flechtkunst in Piringsdorf auf Sie wartet.

Text: www.piringsdorf.at/

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E-Mail
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