Leitersdorfer DorfkapelleDie Errichtung geht auf eine Initiative des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB Feldbach - Zug Leitersdorf) 1955/56 zurück und wurde 1959 eingeweiht.

Die Kapellenfenster stammen von der Künstlerin und Besitzerin des Schlosses Hainfeld Baronin Cleo Hammer-Purgstall. Neben der Kapelle fand 1993 das Kriegerdenkmal für die Opfer der beiden Weltkriege einen neuen Standort. Das Dorfkreuz bildete vor der Erbauung der Kapelle den religösen Mittelpunkt des Dorfes.

An der Kreuzung der Straße Leitersdorf - Lödersdorf mit der Bundesstraße befindet sich das "Semmler-Marterl" (Der Name erinnert an den ehemaligen Gasthof Semmler). In diesem Bereich soll sich das Vorgängerdorf ("Altdorf") von Leitersdorf befunden haben, das einer Brandkatastrophe zum Opfer gefallen sein soll. Alljährlich wird am 21. Juli der Gemeindefeiertag zum Gedanken an das Leid abgehalten. Das an eine Pestsäule erinnernde Marterl wird von der Bevölkerung auch Pestkreuz genannt.

Auf dem Weg zum Steinberg ungefähr in halber Höhe über dem Dorf wurde 1988 von der Bergwacht und der Gemeinde das Steinberg-Marterl errichtet. Es beherbergt eine Darstellung des hl. Josef, die ursprünglich auf einer riesigen Buche ("Josefsbuche") angebracht war. Um die Josefsbuche rankt sich eine Legende, wonach ein Bauer auf Grund eines Gelübdes das geschnitzte Relief anbringen ließ. Die Leitersdorfer sehen darin den Schutzpatron der Arbeiter im Steinbruch.

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