Bad St. Leonhard: L6 Wanderung Schiefling
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Die Rundwanderung von Bad St. Leonhard nach Schiefling beginnt beim Schlossberg in Bad St. Leonhard.
Von dort führt der Weg zunächst bergab zur Hofbauerbrücke, auch Brandstattbrücke genannt, wo die Lavant...
Von dort führt der Weg zunächst bergab zur Hofbauerbrücke, auch Brandstattbrücke genannt, wo die Lavant überquert wird. Nach der Brücke biegt man rechts auf den Auenweg ab, der gemütlich und nahezu eben entlang der Lavant verläuft. Auf diesem Abschnitt wandert man durch eine idyllische Flusslandschaft mit Wiesen und Feldern, die besonders im Frühling und Herbst ihren Reiz entfalten.
Der Auenweg führt direkt bis nach Mauterndorf, wo sich eine kurze Rast anbietet, bevor es weiter Richtung Schiefling geht. Der Weg steigt hier leicht an und führt über Feld- und Wiesenwege bis ins kleine Dorf Schiefling, das sich ruhig in die umgebende Landschaft einfügt.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Schiefling tritt man den Rückweg an und folgt dem selben Weg zurück nach Mauterndorf. Von dort geht es auf dem Rad- und Fußweg Richtung Bad St. Leonhard gemütlich entlang der Lavant zurück zum Ausgangspunkt am Schlossberg.
Die gesamte Strecke ist etwa zehn Kilometer lang, dauert rund zweieinhalb bis drei Stunden und eignet sich hervorragend für eine entspannte Halbtageswanderung.
Diese Wanderung besticht durch ihre abwechslungsreiche Landschaft, die ruhige Flussnähe und die schönen Ausblicke auf das obere Lavanttal. Eine Einkehrmöglichkeit findet sich im Zentrum von in Bad St. Leonhard.

Ausgangspunkt Schlossberg - Hofbauerbrücke (Brandstattbrücke) - Auenweg - Mauterndorf - Schiefling - Mauterndorf - Rad- und Fußweg Richtung Bad St. Leonhard - Schlossberg
Ja
für diese Tour genügt gutes Schuhwerk ein Rucksack mit den nötigsten Dingen wie Trinkflasche, Jause und Regenschutz
10 Empfehlungen des Alpenvereins
Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Wanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.
1. Gesund in die BergeBergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
2. Sorgfältige PlanungWanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen!Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
3. Vollständige AusrüstungPasse deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
4. Passendes SchuhwerkGute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
5. Trittsicherheit ist der SchlüsselStürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.
6. Auf markierten Wegen bleibenIm weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!
7. Regelmäßige PausenRechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
8. Verantwortung für KinderBeachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.
9. Kleine GruppenKleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.
10. Respekt für Natur und UmweltZum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.
(Quelle: Österreichischer Alpenverein, 2014)
A2 Südautobahn, Abfahrt Bad St Leonhard - bei Einmündung in die Obdacher Landestraße rechts abbiegen (Hinweistafel Bad St. Leonhard, ca. 4 km)
mit dem Zug nach Wolfsberg oder nach Zeltweg und weiter mit dem Bus
Parkmöglichkeiten im Ort Bad St. Leonhard.
Die Quellen und Bründl des Oberen Lavanttal sind weit über die Region hinaus bekannt. Das Preblauer Wasser, ein seit dem Mittelalter geschätzter Säuerling, zählt zu den besten Trink- und Heilwässern Europas.
Infos zu den Quellenwanderwegen unter www.region-lavanttal.at/tourenportal z.B. Q4
Webcams der Tour

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