Etappe 16: Alpina Antica Trail | ET16: Heiligenblut am Großglockner - Döllach
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Wunderschönes Bergbauernland mit uralten Traditionen gewürzt mit fantastischen Ausblicken auf den Großglockner
Ein Gang durch ein seit Jahrtausenden besiedeltes Berggebiet wartet auf Dich auf Deiner Wanderung...
Ein Gang durch ein seit Jahrtausenden besiedeltes Berggebiet wartet auf Dich auf Deiner Wanderung durch die Ausläufer der Goldberggruppe. Der Name „Goldberg“ kommt nicht von ungefähr: Jahrhunderte lang wurde in diesem Teil der Hohen Tauern Gold abgebaut. Bereits in der Römerzeit wurde das begehrte Edelmetall aus den Bächen gewaschen. Im grandiosen Hochgebirgstal Zirknitztal, dem „Tal der Goldgräber“, das am Ende dieser Tagesetappe erreicht wird, befanden sich einige der ergiebigsten Stollen. Das Gold wurde dann über die alten Handelswege in die Städte gebracht.
Es warten jedoch weitere Höhepunkte auf Dich: Die bergbäuerlichen Weiler Schachnern und Apriach mit den Apriacher Stockmühlen zählen zu den schönsten bäuerlichen Ensembles in Kärnten – und wenn Du auf Deiner Höhenwanderung zwischen Berg und Tal Deine Blicke schweifen lässt, dann präsentieren sich Großglockner und einige der imposantesten Wasserfälle von ihrer schönsten Seite.

Du steigst entlang einer asphaltierten Nebenstraße ein wenig ab und anschließend über kleine Fußwege wieder auf, überquerst die Apriacher Landesstraße (vorher etwas unübersichtliche Passage unter einer Scheunenzufahrt - bitte Markierung genau beachten!) und erreichst den Weiler Oberschachnern. Nahe des Lenzerhofes hältst Du Dich rechts und querst ohne nennenswerte Höhenunterschiede – bei einer Abzweigung wiederum rechts (unten) haltend – bis in das Bergbauerndorf Apriach, das Du unmittelbar bei den Stockmühlen erreichst. Am Weg von Oberschachnern nach Apriach genießt Du wunderbare Ausblicke zurück zum Großglockner sowie zum gegenüber liegenden Jungfernsprung.
Die berühmten Apriacher Stockmühlen (der Begriff „Stock“ leitet sich von der hölzernen Antriebsachse des Mühlsteins ab) sind wohl der Höhepunkt dieser Etappe und geben eindrucksvoll Zeugnis des früheren bergbäuerlichen Lebens in der Region. Die Route führt vorbei an den Mühlen und dann gleich bei der Feuerwehr Apriach hinunter zur Apriacher Landesstraße, die Du überquerst und von wo aus Du in Kürze, weiter absteigend, zum Mentlhof gelangst. Hier hast Du eine Rast verdient!
Du folgst nun rund 1 km den Dorfwegen in Richtung der Ortschaft Mitten, verlässt die Straße jedoch noch vor dem Ort nach rechts und steigst meist über Wiesen, kurz auch durch Waldstücke ab. Hier führt der Weg durch mehrere Höfe, wir bitten, Gatter wieder zu schließen. Du querst abwärts, bis Du abermals die Apriacher Landesstraße in einer Kehre erreichst. Du bist Deinem Tagesziel Döllach schon sehr nahe und könntest über die erreichte Straße in Kürze in den Ort absteigen. Du wanderst jedoch noch kurz entlang der Straße, zweigst in der nächsten Kehre auf einen Wanderweg ab, der Dich absteigend bis nach Döllach leitet. Die letzten Meter ins Ortszentrum legst Du am Dorfweg zurück.
Am Nachmittag hast Du die Möglichkeit, Dir die Tauerngoldausstellung am Putzenhof gleich südlich von Döllach anzuschauen.
Zusammen mit Apriach zählt der bergbäuerliche Weiler Schachnern zu den Höhepunkten auf dieser Etappe und zeugt von der jahrhundertealten bergbäuerlichen Bewirtschaftung der steilen Wiesenhänge hoch über dem Mölltal. Viele Bergbauernhöfe sind uralt und stehen prototypisch dafür, wie die Bergbauernweiler in der Region früher alle aussahen.
Apriacher Stockmühlen (47.011036, 12.886057)
Wie kaum ein anderes Bauwerk gelten die Apriacher Stockmühlen als Symbol für bergbäuerliche Kulturlandschaft im Bereich des Nationalparks Hohe Tauern. Das malerische Ensemble gibt Zeugnis der Jahrhunderte langen Tradition des Getreideanbaus bis in Höhenlagen über 1.500 m!
Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Apriacher_Stockm%C3%BChlen
Aussicht auf Jungfernsprung (47.009815, 12.884802)
Von Apriach genießt man einen wunderbaren Blick auf den Jungfernsprung. Mit 130 Metern Höhe zählt er zu den höchsten Wasserfällen der Hohen Tauern. Der Sage nach rettete sich hier eine jungfräuliche Sennerin durch den Sprung in die Tiefe vor dem Teufel, der ihr nachstellte. Glaubt man der Legende, so hat sie den Sprung nahezu unbeschadet überlebt
Weitere Informationen: https://nationalpark-hohetauern.at/ausflugsziele/schluchten-klammen-wasserfaelle/#wasserfaelle
Putzenhof Tauerngoldausstellung (46.965515, 12.896998)
In der Tauerngoldausstellung „Mythos Gold“ werden die Geheimnisse rund um den Goldzauber der Region gelüftet: sie vermittelt die Faszination und Mystik längstvergangener Tage. Römische Goldbarren belegen den Goldabbau um Christi Geburt. Und „Gold der Antike“ zeigt einen Streifzug über 4 Jahrtausende der Goldverwendung.
Weitere Informationen: https://www.putzenhof.at/mythos-gold
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