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Zeiritzkampel über Achneralm mit Abstieg zum Zeiritztörl
mittel
Wanderung
12,20 km
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Zeiritzkampel über Achneralm mit Abstieg zum Zeiritztörl

mittel
Wanderung 4,7
Distanz
12,2 km
Dauer
05:30 h
Aufstieg
1.150 hm
Seehöhe
1.004 - 2.125 m
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Karte
Zeiritzkampel über Achneralm mit Abstieg zum Zeiritztörl
mittel
Wanderung
12,20 km

Das Besondere am Zeiritzkampel ist nicht nur sein sehr langgestreckter Gipfelrücken, sondern vor allem seine abwechslungsreiche Aussicht: Der Blick am Kamm reicht von den markant-schroffen Formen der...

Beschreibung

Das Besondere am Zeiritzkampel ist nicht nur sein sehr langgestreckter Gipfelrücken, sondern vor allem seine abwechslungsreiche Aussicht: Der Blick am Kamm reicht von den markant-schroffen Formen der Gesäuseberge und der Eisenerzer Alpen einerseits zu den eher runden und sanft anmutenden Höhenzügen der Rottenmannern und der Seckauer Tauern andererseits.

Vom Parkplatz aus sieht man nach dem neuen Gebäude eines Kleinkraftwerkes rechts bereits ein gelbes Hinweisschild in Richtung Brunnecksattel, dem man folgt. Vorbei an der Achneralm steigt man am markierten Wanderweg bis zum Sattel auf.

Am Brunnecksattel weist ein altes Schild auf eine gefasste Quelle hin, die sich nur ca. 100 m entfernt befindet und ganzjährig Wasser führt. Sie kann zum Auffüllen der Vorräte genutzt werden, wenn man auf der „Reichenstein-Traverse“ vom Eisenerzer zum Admonter Reichenstein unterwegs ist.

Für den Aufstieg auf den Gipfel des Zeiritzkampels wendet man sich am Brunnecksattel nach links (Westen) und folgt dem markierten Weg am Kamm, der nach einer Kuppe bald steil und in kleinen Serpentinen hoch führt, bis der Vorgipfel, und damit der „Kampel“ erreicht ist. Von dort geht es fast eben weiter auf den Gipfel mit seinem weithin sichtbaren Kreuz.

Für den Abstieg folgt man der Markierung nach Westen in Richtung Hinkareck und Leobner, die nach einer niedrigen Felsstufe bald über eine breite Bergwiese sanft bergab führt. Bei einer Abzweigung rechts in Richtung Radmer hält man sich geradeaus und steigt vorbei bei am schmiedeeisernen Schobesberger Kreuz zum Zeiritztörl ab, wo sich auch ein steinerner Notunterschlupf befindet.

Vom Zeirizttörl aus kann man der Markierung aufs Hinkareck folgen, um von dort nach Süden über den Enzianboden in Richtung Brunnebenalm/Wald am Schoberpass abzusteigen. Hinter dem Enzianboden auf ca. 1650 m Höhe im Sattel der sogenannten „Herberge“ zweigt nach links (Nordosten) ein Almweg ab, der flach zurück zur Zeiritzhütte führt.

Für den direkten Abstieg vom Zeiritztörl zur Zeiritzhütte verlässt man am tiefsten Punkt des Törls die markierte Route und steigt über einen deutlich sichtbaren Pfad zunächst schräg nach rechts und später gerade nach unten (Süden) ins Kar ab, wo der Steig zwischen hohem Gras und niedrigen Sträuchern weiter bis zur Zeiritzhütte führt.

Für den weiteren Abstieg von der Zeirizthütte gibt es mehrere Möglichkeiten:
Am schnellsten geht es, wenn man kurz vor der Hütte, dort wo sich der Weg vom Zeiritztörl kommend nach links wendet und flach wird, den alten Hüttenzustieg nach rechts unten nimmt, der zunächst mäßig steil durch hohes Gras, später steil durch dichtes Erlengebüsch in die Tiefe führt. Im Tal kurz vor der ehemaligen Bachüberquerung wird eine große Lichtung erreicht, auf der Gras als Weide fürs Wild gepflegt wird. Man überquert diese Lichtung nach unten und trifft auf einen Ziehweg, der weiter talwärts bis zu einer Forststraße führt, auf der man nach einer Kehre talauswärts bis zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Man kann von der Zeiritzhütte aus aber auch dem alten Almweg folgen, der flach nach Osten führt und sehr stimmungsvoll ist. Dort, wo der Weg einen kleine Rücken passiert, um sich anschließend leicht bergauf in den Pfarrergraben zu wenden, verlässt man ihn nach rechts unten und steigt weglos (tlw. auf Pfadspuren) direkt am Rücken im lichtem Wald ab, bis man auf eine Forststraße trifft, der man nach rechts (bergab) folgt. Bei der nächsten Weggabelung wendet man sich nach links (talauswärts und bergab) und befindet sich ab hier auf jeder Forststraße, die zum Ausgangspunkt zurückführt.

Wegverlauf
Kurzteichen
(998 m)
Flur/Gelände
0,1 km
Achneralm
(1.217 m)
Flur/Gelände
1,8 km
Brunnecksattel
(1.619 m)
Bergsattel
3,6 km
Zeiritzkampel
(2.125 m)
Gipfel
5,4 km
Zeiritztörl
(1.854 m)
Bergsattel
6,8 km
Jagdhütte Zeiritz 1599m
(1.600 m)
Schutzhütte
7,8 km
Kurzteichen
(998 m)
Flur/Gelände
12,0 km
Wegverlauf
Karte
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mittel
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12,20 km
Kurzteichen
(998 m)
Flur/Gelände
0,1 km
Achneralm
(1.217 m)
Flur/Gelände
1,8 km
Brunnecksattel
(1.619 m)
Bergsattel
3,6 km
Zeiritzkampel
(2.125 m)
Gipfel
5,4 km
Zeiritztörl
(1.854 m)
Bergsattel
6,8 km
Jagdhütte Zeiritz 1599m
(1.600 m)
Schutzhütte
7,8 km
Kurzteichen
(998 m)
Flur/Gelände
12,0 km
Toureninfo

Eine schöne Rundtour über den Zeiritzkampel von Süden aus, die sich auch um eine Besteigung des Hinkarecks erweitern lässt.

Technik
3 / 6
Kondition
4 / 6
Landschaft
4 / 6
Erlebnis
3 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Wolfgang Drexler
Erstellt am 24. Juli 2019
26.747 Aufrufe
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Zeiritzkampel über Achneralm mit Abstieg zum Zeiritztörl
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Wanderung
12,20 km
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Zuletzt getrackt vor 4 Tagen
Weginformationen
Alternativen

Auch das Wildfeld und der Eisenerzer Reichenstein, die nicht sehr weit östlich des Zeiritzkampels liegen, bieten jeweils die Möglichkeit für eine schöne Rundtour.

Rast & Einkehr

Die Teichenstube am Beginn des Teichenbaches in Kalwang lädt an Wochenenden und Feiertagen zu Rast und Einkehr ein.

Kartenmaterial

BEV-Karte 4215-West, Kalwang 1:25.000

Ausrüstung

Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Sicherheitshinweise

Diese Tour weist keine besonderen Sicherheitsrisiken auf. Für den unmarkierten Abstieg vom Zeiritztörl ist allerdings ein wenig Orientierungssinn erforderlich.
Kurz vor dem Zeiritzkampel einige ausgesetzte Stellen am Kamm. Trittsicher- und Schwindelfreiheit unbedingt Voraussetzung!

Anreiseinformationen
Anreise

A9 (Pyhrn-Autobahn) bis Abfahrt Kalwang; durch den Ort und nach Norden in den Graben des Teichenbaches. Am Ortsrand oberhalb der Wildwasserverbauung beginnt die Schotterstraße in den Graben; nach ca. 1,5 km bei einer Weggabelung links (Hinweisschild „Brunnecksattel, Zeiriztkampel“); durch den Graben des Kurzteichenbaches bis zum Fahrverbot beim JH Thon mit Parkplatz vor einem Kleinwasserkraftwerk.

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anbindung

Parken

Parkplatz beim Kleinwasserkraftwerk vor dem Fahrverbot beim JH Thon.

Bewertungen
4,7
5
(10)
4
(2)
3
(1)
2
(0)
1
(0)
3 Kommentare
Avatar von Umfi
Umfi
25. Jul. 2026
Top Panorama
Die Wanderung auf das Zeritzkampel überzeugt vor allem in der ersten Hälfte auf ganzer Linie: Der Aufstieg zieht sich durch eine traumhafte Naturkulisse und lässt Wandherzen definitiv höher schlagen. Oben angelangt, eröffnet sich ein gewaltiger Weitblick auf die Eisenerzer Alpen sowie die imposante Bergwelt des Gesäuses. ​Während der Aufstieg das landschaftliche Highlight bildet, zeigt sich der Rückweg von seiner schlichten Seite. Der Abstieg verliert etwas an Dramatik und mündet im unteren Teil in einen breiten Forstweg. Auch wenn hier die großen Aussichtspunkte fehlen, bietet der gut ausgebauten Weg einen sehr angenehmen und mühelosen Auslauf zurück zum Ausgangspunkt.
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Avatar von Pia Pivec
Pia Pivec
24. Mai. 2026
Wirklich sehr anspruchsvoll aber wunderschön
Die Route ist teilweise schlecht markiert. Der Aufstieg ist nichts für schlechte Kondition und/oder schwache Nerven. Es geht auch sehr steil bergab, falls man Probleme mit den Knien hat, sollte man sie eher nicht gehen. Sonst wirklich sehr sehr schön und belohnend. Achtung es sind auch Kreuzottern unterwegs!
Avatar von Bergfex User
Bergfex User
20. Jul. 2025
sehr eindrucksvoll, aber auch anspruchsvoll!
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