Von einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler stammt eine moderne Plastik mit dem Thema: „Warum ist etwas und nicht nichts?“. Die Skulptur liegt bewusst im freien Feld nördlich von Stronsdorf. Die Kreuzung zweier Feldwege am Rand von Stronsdorf markiert für einen der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Österreichs den Schritt in den öffentlichen Raum.
Die Beschäftigung mit Außenskulpturen war bis dahin gegen die Gewohnheit von Franz West, „weil eine Skulptur für den Außenraum für mich außerhalb des natürlichen Präsentationsrahmens liegt“, wie er 1997 bemerkte. Der Künstler selbst beschrieb sein Objekt als ein auf „diese Stelle bezogenes Denkmal“ und weiters „Das Ellipsoid ist die einfachste Form, die am besten am Boden liegen kann. Der Boden wird als eindeutige Grenze des Gesichts verstanden. Er ist Ruhelager für die Verkörperung der abstrakten Frage. (…) Die rosa Farbe wählte ich intuitiv. Ich vermute nachträglich, das Motiv dieser Intuition wäre der menschliche, nämlich der eigene Körper als nächstbester Farbträger. (…)“.
Das eiförmige Gebilde aus Stahlblech mit rosa Lackierung entstand 1997 in zwei Fassungen. Während „Warum ist etwas und nicht nichts?“ in Wien hergestellt und in Stronsdorf aufgestellt wurde, war die Skulptur „Autostat“ für eine internationale Kunstausstellung in Münster in Deutschland bestimmt und wurde dort fertiggestellt.