Lavanttaler Höhenweg: Etappe 2 von der Stiftshütte auf die Weinebene
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Von der Stiftshütte bis zum Alpenpass auf der Weinebene führt die zweite Etappe des Trails. Die Koralpe ist Teil der norischen Alpen und erhebt sich zwischen den beiden Flüssen der Mur in der Steiermark...

Von der Stiftshütte geht es ca. 500 m Richtung Nordwesten bis zur einer Schotterstraße. Hier rechts abbiegen (Hinweistafel "Jauksattel/Koralpe Weg Nr. 594/560") und dieser ca. 200 m folgen. Links abbiegen und den Hinweistafeln "Jauksattel/Koralpe Weg Nr. 594/560 " weiter folgen. Ein Forstweg führt an der Westflanke vom Kleinalpl in Richtung Norden. Nach ca. 4 km ist der Jauksattel erreicht, wo sich auch das Wallfahrerkreuz befindet. Bis zur ersten Kontrollstelle - dem Luckerten Felsen - sind es ca. 20 Minuten Gehzeit, leicht bergwärts, über wunderschöne Almwiesen (Weg Nr. 560). Weiter geht es entlang eines Weidezaunes in Richtung Norden. Nach einem Gatter beginnt unmittelbar unter einer Hochspannungsleitung der steile Anstieg auf den Krakaberg als gut erkennbarer Fußsteig. Nach einigen Geländekanten wird die Sicht auf den Großen Speikkogel, mit 2140 m Seehöhe die höchste Erhebung der Koralpe, frei. Auf der sogenannten Scheibstatt, einem flachen Sattel (um diesen Platz ranken sich einige Sagen), befindet sich auch der Kreuzungspunkt des Nord-Süd-Weitwanderweges. Nach kurzem Aufstieg ist der Große Speikkogel und somit die zweite Kontrollstelle auf dieser Etappe erreicht. Nehmen Sie sich die Zeit und genießen Sie die einzigartige Fernsicht auf dem höchsten Punkt des Lavanttaler Höhenweges. Vom Gipfelkreuz geht es kurz steil bergab. Auf einem Sattel zeigt die Hinweistafel "Grillitschütte/Weinebene Weg Nr. 505" den weiteren Wegverlauf als Fußsteig an der Nordseite vom kleinen Speikkogel (2117 m) an. Nach einem kurzen Schrägabstieg wird ein Sattel unterhalb vom Seespitz (2066 m) erreicht. Dieser Platz bietet einen wunderschönen Ausblick. Richtung Westen blickt man auf das Naturschutzgebiet Großes Kar, im Osten auf den Speiksee, der in der Steiermark liegt. Weiter führt der Wanderweg Weg Nr. 505 immer auf dem Bergrücken der Hühnerstütze, vorbei an der Grillitschhütte (ca. 800m bergab), der dritten Kontrolstelle auf dieser Strecke, bis zum Moschkogel. Das letzte Teilstück dieser Etappe führt, beinahe eben, über einen breiten Weg unterhalb des Moschkogel und Brandhöhe zum Gasthof Weinofenblick auf der Weinebene. Etappenziel und letzte Kontrollstelle der zweiten Etappe des Lavanttaler Höhenweges.
Ja
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Packliste - Mehrtageswanderung
Atmungsaktive Hardshelljacke Fleece- bzw. Softshell-Jacke
Wanderhose, abzippbar
Wanderschuhe
Rucksack (ca. 35 Liter)
Funktions T-Shirts
Funktionsunterhosen
Paar Wandersocken
Sonnen-Kopfbedeckung
Regenhose
Dünne Mütze und Handschuhe
Landkarten & Tourenbeschreibung
Wasserflasche oder Trinkblase
Hüttenschlafsack/Seideninlet
Trekkingstöcke
GPS Gerät
LED-Stirnlampe
Handy & alpine Notrufnummer
Sonnenbrille
Erste-Hilfe-Set
Blasenpflaster
Kleines Taschenmesser
Sonnencreme
Hygieneartikel
Reisehandtuch
Tourenproviant
Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Bergwanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.
1. Gesund in die Berge
Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.
2. Sorgfältige Planung
Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen!Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
3. Vollständige Ausrüstung
Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
4. Passendes Schuhwerk
Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
5. Trittsicherheit ist der Schlüssel
Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.
6. Auf markierten Wegen bleiben
Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!
7. Regelmäßige Pausen
Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
8. Verantwortung für Kinder
Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.
9. Kleine Gruppen
Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.
10. Respekt für Natur und Umwelt
Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.
siehe Anreise planen
no public transport connection
Parkplätze am Kärntner Brandl - Berensteinerofen
Nächtigungsmöglichkeiten:
Gösler HütteInformation zur Region:
Information zur Tour:
www.koralpe-kaernten.at
www.region-lavanttal.at/koralpe
Webcams der Tour
Aktivitäten entlang der Tour
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