Top of Linz – Pöstlingberg - BERGFEX - Wanderung - Tour Oberösterreich

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Top of Linz – Pöstlingberg

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Top of Linz – Pöstlingberg

Wanderung

Tourdaten
8,1km
253 - 518m
Distanz
237hm
257hm
Aufstieg
-
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Top of Linz – Pöstlingberg

Schwierigkeit
leicht
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis

Beschreibung

Nein, er ist beileibe nicht der höchste oder spektakulärste Berg Oberösterreichs. Aber in Sachen Aussicht steckt der 539 Meter hohe Pöstlingberg so manchen Alpengipfel locker in die Tasche. Der nur auf den ersten Blick „kleine“ Berg geizt nicht mit Sehenswürdigkeiten und spannenden Wanderimpressionen.

Die Geschichte der Wallfahrtsbasilika am Gipfel des Pöstlingbergs geht bis ins Jahr 1716 zurück. Wenige Jahre später – 1747 – sperrte der erste Wirt auf (der heutige Kirchenwirt). Ab 1830 wurde der Gipfelbereich zu einer wehrhaften Festung ausgebaut, die aber niemals im Kriege erprobt wurde, denn nur wenige Jahre später war die Anlage bereits militärisch veraltet. Heute finden sich hier Ausstellungs- und Künstlerräume, Gastronomie sowie die Grottenbahn (die auch für große „Kinder“ ein Erlebnis ist) mit dem nachgebauten Hauptplatz im Miniaturformat. Ein Erlebnis für sich – speziell für den Abstieg: die Mayrwiesen, von der es weitere atemberaubende Ausblicke auf die City gibt – und natürlich der 1873 errichtete Kreuzweg der steil und direkt von der Stadt heraufzieht und 14 Stationen aufweist.

Der heimliche Star des Pöstlingbergs ist aber die in einem Waldstück unterhalb der Kirche versteckte Mariengrotte. In der Nähe der 5. Kreuzwegstation befindet sich ein Felsenaufbau mit einem etwa zwei Meter tiefen Spalt mit einer kleinen Höhle, in der unzählige Kerzen, Marienstatuen, Gipsengel und Rosenkränze abgelegt wurden. Angeblich soll sich hier auch der Ursprungsort der Wallfahrten auf den Pöstlingberg befinden. Ein Lourdes im Mini-Format.
Direkt daneben, am Fuße der Wand, gibt es eine natürliche Fassung mit Quellwasser, das “Heilige Bründl”. Es soll bei Krankheiten helfen, speziell bei Augenproblemen. “Viele Leute gehen zu dieser Wasserquelle, benetzen und waschen ihre Augen…” berichtet ein Artikel aus dem Volksblatt anno 1952. Bis in diese Zeit lieferte die Quelle auch teilweise das Wasser für die Schule und das Internat des Petrinums. Das Wasser der Mariengrotte habe laut Erzählungen “höchstmögliche Schwingung” und kommt mit seiner Heilqualität nahe an jenes von Lourdes heran. Speziell ältere Linzer steigen von der Stadt herauf und holen sich mit Rucksäcken das Wasser literweise nach Hause – obwohl angeblich auch schon ein kleines Fläschchen reicht: Denn mischt man es mit dem normalen Leitungswasser, nimmt dieses innerhalb von Sekunden die Energie der Quelle auf und wird ebenfalls heilend. Das Wasser wurde auch schon einer echten Analyse unterzogen: Dieser zufolge ist es physikalisch und chemisch gutes, sehr weiches Wasser. Verfehlen kann man die Quelle nicht: Sie liegt circa 300 Meter unterhalb des Pöstlingberger Feuerwehrhauses im Wald.

Los geht’s vor dem Neues Rathaus am nördliche Donauufer. Durch die teilweise immer noch idyllischen Gässchen des ehemaligen Fischerdörfchens Alturfahr gelangen wir zum Steinmetzplatzl mit dem in den letzten Jahren neu aufgeschütteten Donaustrand (1). Je nach Jahreszeit sollte man hier die Wassertemperatur der Donau mehr oder weniger intensiv „testen“. In der Webergasse geht’s nun streng nach Norden, ehe wir nach Überqueren der Bundesstraße ein paar hundert Metern erstmals die Pöstlingbergbahntrasse kreuzen. Über Seitengässchen mit großzügig angelegten Wohnhäusern geht’s vorbei am 1477 erstmals urkundlich erwähnten Hof des „Spatzenbauern“ (2) zur neuen Anton Bruckner Privatuniversität (3), einem 2015 eröffneten, architektonischen Highlight. Aufgrund der außergewöhnlichen Bauweise nennen sie die Linzerinnen und Linzer auch „Brucknerorgel“. Weiter geht’s entlang der Pöstlingbergtrasse. Auf halber Strecke bietet sich ein Abstecher zum Linzer Tiergarten (4) an.
Weiter der Pöstlingbergbahn folgend wird den Gipfelbereich erreicht – am höchsten Punkt wartet die wunderschöne Wallfahrtsbasilika (Kerze anzünden nicht vergessen!) und die Grottenbahn (5). Den Blick vom Panoramaplateau (6) auf Linz ist schlichtweg atemberaubend. Beim Abstieg sollte man sich kurz vom Kreuzweg abwenden und die versteckte Mariengrotte (7) in einem nahen Wäldchen besuchen – ein wahrhaft magischer Ort samt kleiner Heilquelle. Zurück am steilen Kreuzweg, der nach unten hin in eine kleine Straße übergeht, geht’s an einem in die Natur eingebetteten Soldatenfriedhof von 1915 vorbei am Bischöflichen Gymnasium Collegium Petrinum, das im Stil des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde und angeblich über 999 Fenster verfügen soll. Über die Hauptstraße Urfahr geht’s zurück zum Ausgangspunkt.

Höchster Punkt
518 m
Bewertung 1,0
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