Für "Normalos" Über den Spitzmäuerl (1100 m) zum Tamberg (1516 m)
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Wie schon die Überschrift suggeriert, versuchen wir die Route ,weniger erfahrenen Wanderern, schmackhaft zu machen. Wir gehen dabei von unserem eigenem geringen Erfahrungslevel aus und schildern aus dieser...
Wie schon die Überschrift suggeriert, versuchen wir die Route ,weniger erfahrenen Wanderern, schmackhaft zu machen.
Wir gehen dabei von unserem eigenem geringen Erfahrungslevel aus und schildern aus dieser Sicht die Route mit ihren Anforderungen an den Wanderer. Die Gehzeiten können hierbei von denen anderer abweichen, sind aber reale Zeiten.
Eine nicht zu anspruchsvollen Tour, abseits touristischer Pfade mit phantastische Ausblicken und himmlischer Ruhe.
Man begibt sich vom Parkplatz auf direkt auf einen Forstweg auf dem der Spitzmäuerl ausgewiesen ist. (Route 5, rot/weiss). Der Tamberg (1516m) ist dort und auch später nicht ausgewiesen!
Nach ca. 20 Metern biegt schon ein einigermaßen steiler Weg rechts in den Wald und führt uns vorbei an riesigen Waldameisenhügeln bis zum nächsten Forstweg. Diesen überqueren wir und es geht weiter gerade aus. Die Ausschilderung ist wieder gut und man kann den Weg nicht verfehlen.
Nach einiger Zeit kommt man an eine Gabelung. Dort geht es rechts zum "Spitzmäuerl" (1100 m) ab. Geradeaus weiter würde es direkt zur Filzmoseralm bzw. zum Tamberg gehen. Solltet ihr also den "Spitzmäuerl" auslassen wollen geht einfach geradeaus weiter. Ihr verpasst dann aber einen sehr schönen Ausblick und ein imposant aufgestelltes Gipfelkreuz.
Wir biegen als nach rechts in Richtung "Spitzmäuerl" ab und erreichen diesen nach einem guten Aufstieg durch den Wald nach gut 1 h.
Die letzten Meter zum Gipfelkreuz des "Spitzmäuerl" sind mit Stahlseilen gesichert, so dass man gut auf den Gipfel hoch klettern kann. (Wie gesagt, kein alpines Kletter o.ä., man kommt dort als "Normalsterblicher" gut rauf.)
Die Aussicht auf diesem kleinen Gipfel ist herrlich. Nachdem wir uns ins Gipfelbuch eingetragen haben geht es in Richtung Filzmoseralm weiter. Der Tamberg ist dort nicht ausgeschildert!
Nun erreichen wir die RieserALM auf 1270 m Höhe. (Nein es gibt da nichts zu essen oder zu trinken, es ist nur eine grüne Wiese)
Dort weist uns ein knochiger alter Wegweiser die Richtung des "Pfarrer Weg"; diesen nehmen wir und steigen durch Farne weiter auf, um nach einiger Zeit wieder einen Forstweg zu erreichen. Diesen überqueren wir und folgen dem Schild "Dr. Hackl-Steig". Hier ist der Tamberg auch das einzige Mal ausgeschildert. Wir wandern weiter durch lichte Wälder, die immer wieder rechts und links schöne Aussichten auf die umliegenden Berge und Täler frei geben.
Wir erreichen wieder einen Forstweg später wird sich noch herausstellen, dass es immer der gleiche Weg ist und man also auch über den Forstweg zu der jetzt erreichten Stelle gekommen wäre.
Ab hier gibt es keine offizielle Markierung mehr die uns den Weg zum Tamberg weißt.
Wir gehen einfach geradeaus weiter auf einen Felsrücken zu und steigen dort über einen kleinen Grad weiter auf. Der Weg wird wie schon beschrieben ab und zu durch kleine Steinhaufen am Wegrand markiert. Es geht nachdem der höchste Punkt am Grad erreicht ist ein paar Meter abwärts. Dort findet man als Markierungspunkt eine "Weidezauntür".
Man geht durch die Tür und hält sich leicht links geradeaus auf dem gut sichtbaren Trampelpfad, der über die grüne Wiese bis zum Gipfel des Tamberg leitet.
Nach gut 2:20 h standen wir am Gipfelkreuz. Oft hat man in den einschlägigen Portalen Gehzeiten, die von wenig Geübten nie und nimmer zu schaffen sind.
Mit unseren 2:20 h für den Aufstieg, waren wir als „Normalbürger“ für unsere Verhältnisse gut unterwegs.
Hinweise:
An einigen Stellen stehen am Rand kleine aufgehäufte Steintürmchen, die den Weg grob weisen. Verfehlen kann man die Route aber kaum, selbst wir, als mäßig im Alpinen Wandern geübte "Flachlandindianer" haben den Pfad gefunden.
Am Gipfelkreuz ist ein Gipfelbuch und eine windsichere Halterung für ein Teelicht. Wenn ihr am Abend dort hoch geht könnt ihr gern auch ein "Licht" leuchten lassen.
Der Weg zu Gipfel ist wie schon beschrieben nicht markiert, was vielleicht auch sein Fehlen in den einschlägigen Wanderkarten erklärt, aber das ist vielleicht auch gerade genau das Richtige, denn damit schieben sich keinen Massen an Wanderern auf den Berg und wenn ihr Glück habt sitzt ihr dort oben dann ganz allein mit euren Liebsten und genießt das wunderschöne Panorama.
Es lohnt sich.

keine
keine
keine
Regionale Wanderkarten
Ja
Wanderschuhe, Gehstöcker und ausreichend Wasser zum Trinken.
Im Sommer eventuell eine Kopfbedeckung. Zeckenspray.
keine
Mit dem PKW in Vorderstoder in die Strasse Vordertambergbau einbiegen. Dort erreicht man einen Parkplatz welcher auch ausgeschildert ist. (Platz für ca 10 PKW am Rande einer Wiese)
Bushaltestelle im Ortskern Vorderstoder
Mit dem PKW in Vorderstoder in die Strasse Vordertambergbau einbiegen. Dort erreicht man einen Parkplatz welcher auch ausgeschildert ist. (Platz für ca 10 PKW am Rande einer Wiese)
Die meisten Routen fangen im Dorf an. Wer die Route so läuft wie wir, spart sich den Weg durch Vorderstoder und parkt direkt am Einstig der Route oberhalb von Vorderstoder.
Aktivitäten entlang der Tour
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