Vorderer Igelskopf und vorderer Tajakopf
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Diese Tour widmet sich wieder den nicht so bekannten Wegen inmitten eines touristischen Hotspots. Allerdings kommt man nicht drum herum, vor allem beim Abstieg die frequentierten Routen zu nutzen. Aber...
Diese Tour widmet sich wieder den nicht so bekannten Wegen inmitten eines touristischen Hotspots. Allerdings kommt man nicht drum herum, vor allem beim Abstieg die frequentierten Routen zu nutzen. Aber zwei Drittel des Weges sind garantiert einsam.
Ich parke auf dem Großparkplatz an der Talstation Ehrwalder Almbahn, dann mit der Bahn hinauf zur "Bergstation" wo ich auch gleich den Forstweg Richtung Igelsee einschlage. Dort angelangt zweigt an der Ostseite des Sees ein kleiner Karrenweg vom Hauptweg ab. Hier kein Schild und keine Markierung, den Karrenweg weiter folgen. Dieser macht dann eine 90 Grad Linkskurve und danach kommt ein Weidezaun. Gleich hinter dem Zaun rechts abbiegen in einen schwach ausgeprägten Pfad. Der Pfad ist nicht ausgeschildert und zunächst nicht markiert, aber er wird in der Spur immer deutlicher und ist gut angelegt. Ein wirklich toller Weg mit gleichmäßiger Steigung durch einen Lärchenwald, immer mit Blick auf das Zugspitzmassiv und den Igelsee. Der Pfad verlässt dann die Vegetationszone, ab hier dann vereinzelt rote Punkte. Man kommt dann in flacheres Gelände und der Weg verzweigt sich mehrmals, man sieht aber schon die Iglesscharte auf der rechten Seite bzw. wenn man Richtung Westen blickt. Daher kann man ab hier gut auch weglos zur Scharte hochlaufen. Ab der Scharte ein kümmerlicher Steig nach oben, welcher dann bröslig steil wird, ausweichen kann man auf paralleles Grasgelände und im weiteren Verlauf leicht ausgesetzt auf den Gipfel. Das Stück von der Scharte zum Gipfel das sind 140 hm und T3. Gleicher Weg wieder zurück und dann von der Igelscharte direkt hinunter nach Westen auf den grasigen flachen "Talboden" über einen schottrig abschüssigen Weg.
Man kann stellenweise Schuttabfahren, jedoch sind die Brocken manchmal etwas zu grob. Unten dann weglos über den Grasboden und hügeliges Gelände mit Blickrichtung nach Westen zum vorderen Tajatörl. Dabei überschreitet man quer den stärker frequentieren Weg vom hinteren Tajatörl zum Brendlsee. Jetzt geradewegs und weglos auf grasigem Hang empor, dann beginnt schottriges Gelände. Die Schotterfelder kommen von links und von rechts herunter, hier bitte in der Mitte laufen, wo eigentlich die großen Brocken liegen. Aber dort kommt man am besten durch und außerdem sicherer geschützt vor eventuellem Steinschlag.
Es gibt tatsächlich auch Trittspuren im Schotterfeld links am Hang, aber da rutscht man mehr herum als man läuft. Das Kar zieht sich etwas in die Länge und außer Gämsen sieht man niemand. Oben erreiche ich dann das vordere Tajatörl, hier komme ich wieder auf die offiziellen Wege mit der entsprechenden Frequenz, allerdings war heute trotzdem so gut wie nichts los. Von hier aus dann rechts hinauf zum vorderen Tajakopf, das sind noch 180 hm mit T4. Ab und zu kommen Kletterstellen, wo man die Hände braucht und kurze Drahtseilversicherungen. Oben am Gipfel kommt auch der Weg vom Tajakante Klettersteig herüber. Anschließend den gleichen Weg wieder runter zum Törl, und weiterer Abstieg Richtung Coburger Hütte. Hier kommen im Abstieg noch ein paar heikle Stellen, Seilversicherung und bröseliger, steiler Schotter auf dem Weg (T3).
Unten am Drachensee kann man direkt hinunter zum Seebensee, ohne das man zur Coburger Hütte hochsteigen muss. Die Abzweigung ist nicht beschildert, aber ein sichtbarer Weg, der nach unten führt, auch hier noch mal eine heikle Stelle (T3) . Dann kommt man unten am See auf die "Autobahn" und läuft dort auf den Forstwegen zurück zur Bergstation der Ehrwalder Almbahn. Siehe auch meine beschrifteten Bilder der gesamten Tour. Insgesamt eine schöne, landschaftlich einmalige Rundtour mit ruhigen Passagen. Machbar natürlich auch ohne Bahn, dann jeweils 400 hm mehr Aufstieg und Abstieg.

































Zahlreiche Varianten mit bestehenden Wegen möglich
Zahlreiche Almen beim Abstieg
AV Karte Wetterstein Gebirge
Ja
Ja
Ja
Ja
Normale Bergausrüstung und Helm empfohlen
Helm - jedoch Klettersteigset nicht notwendig
Auto, Bus, Zug
Bus
Ehrwalder Almbahn Talstation
Viel Wasser mitnehmen, da keine Bäche querend
Bahnfahrtzeiten beachten oder dann zu Fuss absteigen, falls die Zeit nicht reicht
Webcams der Tour
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