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Vorderer Igelskopf und vorderer Tajakopf

Distanz
16,40 km
Dauer
07:05 h
Aufstieg
1.437 hm
Seehöhe
1.479 - 2.432 m
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16,40 km

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Diese Tour widmet sich wieder den nicht so bekannten Wegen inmitten eines touristischen Hotspots. Allerdings kommt man nicht drum herum, vor allem beim Abstieg die frequentierten Routen zu nutzen. Aber...


Beschreibung

Diese Tour widmet sich wieder den nicht so bekannten Wegen inmitten eines touristischen Hotspots. Allerdings kommt man nicht drum herum, vor allem beim Abstieg die frequentierten Routen zu nutzen. Aber zwei Drittel des Weges sind garantiert einsam.
Ich parke auf dem Großparkplatz an der Talstation Ehrwalder Almbahn, dann mit der Bahn hinauf zur "Bergstation" wo ich auch gleich den Forstweg Richtung Igelsee einschlage. Dort angelangt zweigt an der Ostseite des Sees ein kleiner Karrenweg vom Hauptweg ab. Hier kein Schild und keine Markierung, den Karrenweg weiter folgen. Dieser macht dann eine 90 Grad Linkskurve und danach kommt ein Weidezaun. Gleich hinter dem Zaun rechts abbiegen in einen schwach ausgeprägten Pfad. Der Pfad ist nicht ausgeschildert und zunächst nicht markiert, aber er wird in der Spur immer deutlicher und ist gut angelegt. Ein wirklich toller Weg mit gleichmäßiger Steigung durch einen Lärchenwald, immer mit Blick auf das Zugspitzmassiv und den Igelsee. Der Pfad verlässt dann die Vegetationszone, ab hier dann vereinzelt rote Punkte. Man kommt dann in flacheres Gelände und der Weg verzweigt sich mehrmals, man sieht aber schon die Iglesscharte auf der rechten Seite bzw. wenn man Richtung Westen blickt. Daher kann man ab hier gut auch weglos zur Scharte hochlaufen. Ab der Scharte ein kümmerlicher Steig nach oben, welcher dann bröslig steil wird, ausweichen kann man auf paralleles Grasgelände und im weiteren Verlauf leicht ausgesetzt auf den Gipfel. Das Stück von der Scharte zum Gipfel das sind 140 hm und T3. Gleicher Weg wieder zurück und dann von der Igelscharte direkt hinunter nach Westen auf den grasigen flachen "Talboden" über einen schottrig abschüssigen Weg.
Man kann stellenweise Schuttabfahren, jedoch sind die Brocken manchmal etwas zu grob. Unten dann weglos über den Grasboden und hügeliges Gelände mit Blickrichtung nach Westen zum vorderen Tajatörl. Dabei überschreitet man quer den stärker frequentieren Weg vom hinteren Tajatörl zum Brendlsee. Jetzt geradewegs und weglos auf grasigem Hang empor, dann beginnt schottriges Gelände. Die Schotterfelder kommen von links und von rechts herunter, hier bitte in der Mitte laufen, wo eigentlich die großen Brocken liegen. Aber dort kommt man am besten durch und außerdem sicherer geschützt vor eventuellem Steinschlag.
Es gibt tatsächlich auch Trittspuren im Schotterfeld links am Hang, aber da rutscht man mehr herum als man läuft. Das Kar zieht sich etwas in die Länge und außer Gämsen sieht man niemand. Oben erreiche ich dann das vordere Tajatörl, hier komme ich wieder auf die offiziellen Wege mit der entsprechenden Frequenz, allerdings war heute trotzdem so gut wie nichts los. Von hier aus dann rechts hinauf zum vorderen Tajakopf, das sind noch 180 hm mit T4. Ab und zu kommen Kletterstellen, wo man die Hände braucht und kurze Drahtseilversicherungen. Oben am Gipfel kommt auch der Weg vom Tajakante Klettersteig herüber. Anschließend den gleichen Weg wieder runter zum Törl, und weiterer Abstieg Richtung Coburger Hütte. Hier kommen im Abstieg noch ein paar heikle Stellen, Seilversicherung und bröseliger, steiler Schotter auf dem Weg (T3).
Unten am Drachensee kann man direkt hinunter zum Seebensee, ohne das man zur Coburger Hütte hochsteigen muss. Die Abzweigung ist nicht beschildert, aber ein sichtbarer Weg, der nach unten führt, auch hier noch mal eine heikle Stelle (T3) . Dann kommt man unten am See auf die "Autobahn" und läuft dort auf den Forstwegen zurück zur Bergstation der Ehrwalder Almbahn. Siehe auch meine beschrifteten Bilder der gesamten Tour. Insgesamt eine schöne, landschaftlich einmalige Rundtour mit ruhigen Passagen. Machbar natürlich auch ohne Bahn, dann jeweils 400 hm mehr Aufstieg und Abstieg.

Toureninfo

Vorderer Igelskopf und vorderer Tajakopf auf ruhigen Pfaden und weglosem Gelände

Wegbeschaffenheit
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt
Technik
5 / 6
Kondition
5 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
6 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Ralf Zehendner
Erstellt am 08. August 2025
783 Aufrufe
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Wegverlauf bergaufwärts Richtung Igelsscharte, herrlicher Weg mit tollen Ausblicken und einsam abgelegen der Touristenströme
Wegverlauf bergaufwärts Richtung Igelsscharte, herrlicher Weg mit tollen Ausblicken und einsam abgelegen der Touristenströme
Links unten der unmarkierte Weg, welcher immer schön gleichmäßig bergauf geht und wunderbar angelegt ist.
Links unten der unmarkierte Weg, welcher immer schön gleichmäßig bergauf geht und wunderbar angelegt ist.
Blick auf das Zugspitzmassiv
Blick auf das Zugspitzmassiv
Schafe im Anmarsch, die verteidigen gerade ihr Revier
Schafe im Anmarsch, die verteidigen gerade ihr Revier
Und bleiben dann doch friedlich
Und bleiben dann doch friedlich
Blick Richtung Osten am hinteren Wandfuss  befindet sich die Breitenkopfhütte
Blick Richtung Osten am hinteren Wandfuss befindet sich die Breitenkopfhütte
Aufstieg zur Igelsscharte , welche gleich erreicht wird
Aufstieg zur Igelsscharte , welche gleich erreicht wird
Rückblick Richtung Breitenkopfhütte, hier sind zahllose Wege sichtbar, keiner ist irgendwo eingezeichnet.
Rückblick Richtung Breitenkopfhütte, hier sind zahllose Wege sichtbar, keiner ist irgendwo eingezeichnet.
Blick von der Igelsscharte Richtung Westen. Links verborgen befindet sich das hintere Tajatörl, geradeaus ist das vordere Tajatörl sichtbar. Da gehts nachher hin....
Blick von der Igelsscharte Richtung Westen. Links verborgen befindet sich das hintere Tajatörl, geradeaus ist das vordere Tajatörl sichtbar. Da gehts nachher hin....
Aufstiegsweg zum Igelskopf, etwas steil und schrofig, aber man kann gut nach links ausweichen auf die Graspolster, da gehts besser.
Aufstiegsweg zum Igelskopf, etwas steil und schrofig, aber man kann gut nach links ausweichen auf die Graspolster, da gehts besser.
Links zu sehen der restliche Weg zum Gipfel , leicht ausgesetzt aber nie gefährlich abschüssig (T3).
Links zu sehen der restliche Weg zum Gipfel , leicht ausgesetzt aber nie gefährlich abschüssig (T3).
Nochmal vom Gipfel des Igelskopf aus gesehen der Anstiegsweg.
Nochmal vom Gipfel des Igelskopf aus gesehen der Anstiegsweg.
Gipfelfoto Richtung Zugspitze
Gipfelfoto Richtung Zugspitze
Das grüne Graspolster ist die Igelsscharte
Das grüne Graspolster ist die Igelsscharte
Nach dem Abstieg von der Igelscharte muss man eine Grasebene überschreiten, danach gehts wieder bergauf.
Nach dem Abstieg von der Igelscharte muss man eine Grasebene überschreiten, danach gehts wieder bergauf.
Blick Richtung Tajatörl, weglos aber angenehm zu gehen.
Blick Richtung Tajatörl, weglos aber angenehm zu gehen.
Rückblick Richtung Brendlsee, an dem wir nicht direkt vorbeikommen.
Rückblick Richtung Brendlsee, an dem wir nicht direkt vorbeikommen.
Nach der grasigen Passage kommt nun ein Tal mit Schotter gefüllt von links und rechts. Hier am besten in der Mitte laufen, da rollt nichts unter den Füssen weg und der ideale Weg um eventuellen Steinschlag zu trotzen.
Nach der grasigen Passage kommt nun ein Tal mit Schotter gefüllt von links und rechts. Hier am besten in der Mitte laufen, da rollt nichts unter den Füssen weg und der ideale Weg um eventuellen Steinschlag zu trotzen.
Auf den groben Brocken kann man gut laufen, das Tal zieht sich allerdings ganz schön in die Länge.  Im mittleren Bereich des Tals nur schwache Steigung.
Auf den groben Brocken kann man gut laufen, das Tal zieht sich allerdings ganz schön in die Länge. Im mittleren Bereich des Tals nur schwache Steigung.
Oben auf dem Tajatörl angekommen , hier wieder offizieller Weg mit Markierung und Beschilderung.
Oben auf dem Tajatörl angekommen , hier wieder offizieller Weg mit Markierung und Beschilderung.
Aufstieg zum vorderen Tajakopf, Hände müssen teilweise eingesetzt werden. Aber alles markiert mit roten Punkten.
Aufstieg zum vorderen Tajakopf, Hände müssen teilweise eingesetzt werden. Aber alles markiert mit roten Punkten.
Blick nach unten zum Törl.
Blick nach unten zum Törl.
Weiter oben beginnen die Drahtseilsicherungen. Stöcke am besten einpacken.
Weiter oben beginnen die Drahtseilsicherungen. Stöcke am besten einpacken.
Gipfel vorderer Tajakopf
Gipfel vorderer Tajakopf
Blick vom Gipfel auf die bereits zurückgelegte Route von der Igelsscharte, schwarz eingezeichnet.
Blick vom Gipfel auf die bereits zurückgelegte Route von der Igelsscharte, schwarz eingezeichnet.
Jetzt gehts wieder runter, alles schön markiert.
Jetzt gehts wieder runter, alles schön markiert.
Blick Richtung Ehrwald und Daniel
Blick Richtung Ehrwald und Daniel
Der Abstiegsweg vom Törl runter zur Coburger Hütte hat es in sich, auch hier nochmal ein paar Stellen zum hinlangen.
Der Abstiegsweg vom Törl runter zur Coburger Hütte hat es in sich, auch hier nochmal ein paar Stellen zum hinlangen.
Der Abstieg zum Drachensee
Der Abstieg zum Drachensee
Blick vom Abstieg zur zur Grünsteinscharte
Blick vom Abstieg zur zur Grünsteinscharte
Der Drachensee und die Coburger Hütte
Der Drachensee und die Coburger Hütte
Und unten wieder kurz vor der Bahnstation auf der schönen Weide der Ehrwalder Alm.
Und unten wieder kurz vor der Bahnstation auf der schönen Weide der Ehrwalder Alm.
Weginformationen
Alternativen

Zahlreiche Varianten mit bestehenden Wegen möglich

Rast & Einkehr

Zahlreiche Almen beim Abstieg

Kartenmaterial

AV Karte Wetterstein Gebirge

Wasserüberquerung

Ja

Steile Passage

Ja

Gipfeltour

Ja

Waldgebiet

Ja

Ausrüstung

Normale Bergausrüstung und Helm empfohlen

Sicherheitshinweise

Helm - jedoch Klettersteigset nicht notwendig

Anreiseinformationen
Anreise

Auto, Bus, Zug

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus

Parken

Ehrwalder Almbahn Talstation

Zusatzinfos & Tipps
Zusatzinfos

Viel Wasser mitnehmen, da keine Bäche querend

Tipps

Bahnfahrtzeiten beachten oder dann zu Fuss absteigen, falls die Zeit nicht reicht

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