Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl
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Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl
leicht
Distanz
3,49
km
Dauer
01:30
h
Aufstieg
29
hm
Seehöhe
687 -
720
m
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Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl
leicht
Themenweg
3,49
km
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Der Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl führt Sie in einen kleinen Teil des ehemaligen Kupfer- und Silberbergbaugebietes von Oberndorf. Unter den sanften Hügeln des Rerobichls liegen verborgene Schächte und tief...
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Beschreibung
Der Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl führt Sie in einen kleinen Teil des ehemaligen Kupfer- und Silberbergbaugebietes von Oberndorf. Unter den sanften Hügeln des Rerobichls liegen verborgene Schächte und tief in der Erde ein wahres Labyrinth an Stollen und Gruben. Flache Ebenen zeugen von einstigen Halden, auf denen Grubenmaterial abgeladen wurde. Mittlerweile sind sie längst überwuchert von Farn und Sträuchern oder von Bäumen bewachsen. Der Bergbau prägte von 1540 bis weit in das 18. Jahrhundert unsere Region und brachte damals viel Reichtum. Interessierte können auf dem Weg anhand von Informations-Tafeln die Geschichte des Rerobichls und seines historischen Bergbaus wieder aufleben lassen.
Startpunkt ist beim Infobüro Oberndorf in Tirol. Am Bichlachbad vorbei folgen Sie dem Alfons-Walde-Weg und halten sich dann rechts in Richtung Bergkapelle. Die erste Infotafel informiert über die Entstehung von Kupfer und Silber und die ersten Schürfer der Bronzezeit. Auf den nächsten beiden Tafeln erfahren Sie, wie am Rerobichl Erz gefördert wurde, und die Gewinnung des Erzes aus dem Stein vonstattenging. In der Bergkapelle an der Rerobichlstraße, erbaut 1731 im Barockstil, beteten die Knappen damals um die schützende Hand des Hl. Nepomuks um vor gefährlichen Wassereinbrüchen in den Stollen verschont zu bleiben. Aber auch Grubengasexplosionen waren gefürchtet und forderten viele Opfer unter den Knappen. Der nächste Halt ist dem „Heilig Geist Schacht“ gewidmet, welcher mit über 887 Metern im 17. Jahrhundert der tiefste Schacht der Erde war. Nachdem eine Tafel Aufschluss gibt über die Verwendung des Erzes, wechseln Sie auf die andere Seite der Rerobichlstraße. In diesem Waldstück lesen Sie von der Sage um den Fund einer neuen Mine, finden von der Wiederbelebung aus den Jahren 1952 bis 1955 alte Betonfundamente und werden über die Aufgabe eines „Gablgrabens“ aufgeklärt. Am Dorfbachweg angelangt, führt Sie der Lehrpfad bald wieder links weg ins Gelände. Die nächste Tafel steht direkt auf der ehemaligen Halde des Goldene Rosen Schachtes. Auf dem Rückweg mehren Sie noch Ihr Wissen um das Leben damals und den Bergbau am Hartsteinwerk von heute.
Wenn Sie mehr über den Bergbau von 1540 bis 1955 in Oberndorf erfahren möchten, sollten Sie unbedingt einen Besuch im Rerobichl Bergbaumuseum vereinbaren.
Startpunkt ist beim Infobüro Oberndorf in Tirol. Am Bichlachbad vorbei folgen Sie dem Alfons-Walde-Weg und halten sich dann rechts in Richtung Bergkapelle. Die erste Infotafel informiert über die Entstehung von Kupfer und Silber und die ersten Schürfer der Bronzezeit. Auf den nächsten beiden Tafeln erfahren Sie, wie am Rerobichl Erz gefördert wurde, und die Gewinnung des Erzes aus dem Stein vonstattenging. In der Bergkapelle an der Rerobichlstraße, erbaut 1731 im Barockstil, beteten die Knappen damals um die schützende Hand des Hl. Nepomuks um vor gefährlichen Wassereinbrüchen in den Stollen verschont zu bleiben. Aber auch Grubengasexplosionen waren gefürchtet und forderten viele Opfer unter den Knappen. Der nächste Halt ist dem „Heilig Geist Schacht“ gewidmet, welcher mit über 887 Metern im 17. Jahrhundert der tiefste Schacht der Erde war. Nachdem eine Tafel Aufschluss gibt über die Verwendung des Erzes, wechseln Sie auf die andere Seite der Rerobichlstraße. In diesem Waldstück lesen Sie von der Sage um den Fund einer neuen Mine, finden von der Wiederbelebung aus den Jahren 1952 bis 1955 alte Betonfundamente und werden über die Aufgabe eines „Gablgrabens“ aufgeklärt. Am Dorfbachweg angelangt, führt Sie der Lehrpfad bald wieder links weg ins Gelände. Die nächste Tafel steht direkt auf der ehemaligen Halde des Goldene Rosen Schachtes. Auf dem Rückweg mehren Sie noch Ihr Wissen um das Leben damals und den Bergbau am Hartsteinwerk von heute.
Wenn Sie mehr über den Bergbau von 1540 bis 1955 in Oberndorf erfahren möchten, sollten Sie unbedingt einen Besuch im Rerobichl Bergbaumuseum vereinbaren.
Wegverlauf
Oberndorf in Tirol
(687 m)
Dorf
0,2 km
Bergkapelle
(718 m)
Andachtsstätte
1,1 km
Rerobichl
(703 m)
Siedlung
1,7 km
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Wegverlauf
Bergwerks-Lehrpfad Rerobichl
leicht
Themenweg
3,49
km
Oberndorf in Tirol
(687 m)
Dorf
0,2 km
Bergkapelle
(718 m)
Andachtsstätte
1,1 km
Rerobichl
(703 m)
Siedlung
1,7 km
Autor
Bereitgestellt von Kitzbüheler Alpen Marketing
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Ausrüstung
atmungsaktive Outdoor-Bekleidungausreichend Verpflegung und GetränkeErste-Hilfe-Ausrüstung Handy mit vollem Akku & LadegerätWanderkarte & Führerliteratur evtl. GPS-Gerät bzw. die GPS-Daten auf das Handy ladenSonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnencreme & Kappe)Bargeld
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Anreiseinformationen
Anreise
Anreise mit dem KFZ:
Auf der Bundesstraße B161 von St. Johann in Tirol, Kirchdorf und Erpfendorf kommend, nehmen Sie die Ausfahrt nach Oberndorf. Kurz nach der Kirche biegen Sie links ab und schon stehen Sie vor dem Infobüro in Oberndorf.
Wie Sie in die Region St. Johann in Tirol kommen, finden Sie hier: Anfahrt
Auf der Bundesstraße B161 von St. Johann in Tirol, Kirchdorf und Erpfendorf kommend, nehmen Sie die Ausfahrt nach Oberndorf. Kurz nach der Kirche biegen Sie links ab und schon stehen Sie vor dem Infobüro in Oberndorf.
Wie Sie in die Region St. Johann in Tirol kommen, finden Sie hier: Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
Linie Postbus 4000 oder 4012St. Johann i.T. Bahnhof - Oberndorf i.T. Ort
Zuglinie 201 Giselabahn St. Johann i.T. Bahnhof - Oberndorf i.T. - Bahnhof
Zuglinie 201 Giselabahn St. Johann i.T. Bahnhof - Oberndorf i.T. - Bahnhof
Parken
Öffentliche Parkplätze finden Sie rund um der Kirche und dem Schwimmbad
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