Der Hintersee liegt malerisch eingebettet zwischen steilen Felswänden. Sein Wasser ist so klar, dass man bis zum Grund des Bergsees sehen kann. Auch sein Fischreichtum zeugt von der Qualität des Wassers und ist daher bei Fliegenfischern besonders beliebt.
Der Talschlusskessel des Felbertales wird sehr wesentlich durch den Hintersee geprägt der 1495 durch einen Bergsturz entstand.
Seit Jahrtausenden fließt das Wasser, dass aus den Hohen Tauern kommt, über kleinere und größere Wasserfälle talauswärts und formt so die markanten trichter- und kesselförmigen Vertiefungen ins Gesteinsmassiv der Schösswendklamm. Eine Wanderung durch die Schösswendklamm lockt sowohl Jung als auch Alt und ermöglicht mit Aussichtskanzeln und Brücken einzigartige Einblicke in die enge Schlucht. Ganz anders hingegen das letzte Stück der Wanderung wo es entlang von Wiesen- und Almwegen vorbei an grasenden Kühen, Pferden, Kälber und Ziegen bis zum Hintersee geht.
Ein Themenweg am Nordufer des Hintersees veranschaulicht zudem die naturkundlichen Besonderheiten dieses Talabschnittes.
Wandern macht hungrig. Nicht entgehen lassen sollte man sich daher einen Einkehrschwung in der Gamsblickhütte direkt am Hintersee oder einen Besuch auf der Meilinger Alm, wenige Meter vor dem See. Wer hier sonntags eine Portion vom köstlichen Schweinsbraten abbekommen möchte, sollte unbedingt vorreservieren!
Den Hintersee erreicht man auch zu Fuß über die Schösswendklamm.
Die Zufahrt zum Hintersee ist im Winter gesperrt von ca. Ende Oktober bis Mitte Mai.